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Port Elizabeth

Geografische Lage
Kontinent:Afrika
Staat:Südafrika
Provinz:Ostkap
Distrikt:Nelson Mandela Bay
Daten & Fakten
Höhenlage:0-60 m ü. NN
Fläche:1845 km²
Küste:16 km
Einwohnerzahl:1244900
Gründungsjahr:1820
Flughafen:Port Elizabeth Airport

Orientierungstage in Port Alfred

29. November 2018 : | Geschrieben von

Knapp zwei Wochen nach unserer Einreise, hatte das Team Eastern Cape ein Orientierungsseminar in dem verträumten Städtchen Port Alfred. Dieses liegt liegt etwa zweieinhalb Stunden Autofahrt gen Osten, außerhalb von Port Elizabeth. Aufgrund seiner Lage am Meer und der Tatsache, dass der Ort von vielen Kanälen durchzogen ist, wird er auch das südafrikanische Venedig genannt. Zwar ist es meiner Meinung nach kaum miteinander vergleichbar, da dort eine ganz andere Atmosphäre herrscht, als in der italienschen Wasserstadt, aber dennoch ist der Flaire, den die Stadt versprüht, einzigartig.

Unser Programm startete damit, dass wir unsere Unterkunft in dem kleinen bezaubernden Hostel „Wanderlust Adventures“ in der 11 Stocks Avenue bezogen.

Sam, der sehr sympathische Betreiber des Hostels, hieß uns mit offenen Armen Willkommen. Im Anschluss ging es bei einem gemütlichen Essen um den eigentlichen Grund unseres Besuchs in Port Alfred. Wir hatten uns als gesamtes SAGE Net (South African German Network, unsere Entsendeorganisation) Eastern Cape Team (zwei aus Grahamstown und fünf aus Port Elizabeth) getroffen, um die ersten zwei Wochen, die Lebens- und Arbeitssituation und unseren Gemütszustand zu reflekieren und bei Problemen eine Lösung zu finden. Glücklicherweise  drückte der Schuh nur an wenigen Stellen und insgesamt waren alle sehr zufrieden.

Am Nachmittag lud uns Sam auf eine Runde Sandboarden ein, was wir sehr gerne annahmen, da niemand von uns so etwas schon einmal gemacht hatte. Im Prinzip sagt der Name auch schon alles, man steht oben auf einer Sanddüne und fährt diese mit einem geschliffenen Brett hinunter, ganz ähnlich dem Snowboarden. Allerdings an dieser Stelle noch ein kleiner Warnhinweis, es sieht bei den anderen immer leichter aus, als es eigentlich ist, denn man rutscht nur die ersten Meter ganz entspannt, die Knie leicht angewinkelt, doch schon nach wenigen Sekunden beginnen die Arme zu rudern, bis man schlussendlich in den flachen Ausläufern der Düne stehen bleibt. Oder halt nicht, die ersten Male purzelten wir alle kreuz und quer den Abhang hinunter. Da der Sand jedoch weich war, gab es keine ernsthaften Verletzungen. Insgesamt hat der Ausflug enorm Spaß gemacht.

Den Abend ließen wir mit einem netten Barbecue (hier zulande Braai) und ein paar Kartenspielen ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem English Breakfast wieder zurück nach Port Elizabeth, zusammen mit einem ganzen Sack voll neuer Erinnerungen.


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