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Port Elizabeth

Geografische Lage
Kontinent: Afrika
Staat: Südafrika
Provinz: Ostkap
Distrikt: Nelson Mandela Bay
Daten & Fakten
Höhenlage: 0-60 m ü. NN
Fläche: 1845 km²
Küste: 16 km
Einwohnerzahl: 1244900
Gründungsjahr: 1820
Flughafen: Port Elizabeth Airport

Kapstadt – Im Gasthaus der Meere

19. Juni 2019 : | Geschrieben von

Vor eingen Wochen verbrachten wir unseren ersten Tag in Kapstadt, der Mothercity. Ihren Namen hat sie wohl daher, dass es die erste Metropole Südafrikas war und sich das Wort Metropole aus den griechischen Wörtern „Metro“ (zu Deutsch „Mutter“) und „Polis“ (zu Deutsch „Stadt“) zusammensetzt. Folglich Metropolis = Mutterstadt. Zudem wird sie auch „Gasthaus der Meere“ genannt, da sich in der Nähe des Kaps der indische und der atlantische Ozean vereinen und sie früher Anlaufpunkt für Seefahrer war, die die Südspitze von Afrika umrundeten.

Mir persönlich gefiel Kapstadt sehr gut, innerhalb kürzester Zeit hatte man das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Weit ab von der Arbeit, Langeweile oder Abgeschiedenheit, hinein in eine Großstadt mit Weltcharakter. Überall waren Touristen und man hörte Sprachen aus allen Ecken der Welt. Neben kleinen Parks, Einkaufsstraßen und Eiscafés bummelten wir in Kleingruppen durch die Stadt und genoßen die weltstädtische Atmosphäre.

Zuerst ging es in einen kleinen Park, wo ein wöchentlicher Kunsthandwerkermarkt stattfand. Neben vielen Verkostungsmöglichkeiten gab es hier in jede Richtung selbstgemachte, -gebastelte Kunstgegenstände zu erwerben. Von Seife über Stoffe, Kleidung, Crèmes oder Bilder aus Computerplatinen gab es für so ungefähr jeden was zu entdecken. Nach etwa einer Dreiviertelstunde trafen wir uns am Eingang wieder und liefen in die Kloft Street, den oberen Teil der langen Einkaufsstraße in diesem Stadtteil, welcher später in die bekannte Longstreet übergeht. In der Kloft Street gab es das beste Eis, was ich bisher hier gegessen habe. In einem veganen Lifestyle-Eiscafé genehmiget ich mir eine Kugel Meersalzschokolade, welche mir zu einem Wucherpreis von über zwei Euro verkauft wurde. Geschmacklich war sie dafür mindestens auf dem Niveau vom Ahrensburger Eispavillion oder unserem Grafenwerther Eismann und bei den schätzungsweise 23 Grad eine angenehme Abkühlung. Obwohl in diesem Land Süßigkeiten ohne Ende konsumiert werden, gibt es sonst partout kein gutes Eis – und das im Hochsommer!

Nach einiger Zeit und mehreren Erkundungen landeten wir zu fünft in Bo-Kap, ein touristisches Stadtviertel, dass vor allem mit seinen bunten Häusern und multikulturellen Bevölkerung anzieht. Insgesamt waren jedoch nur zwei drei Straßenzüge bunt bemalt und die Gegend ist in meinen Augen nicht empfehlenswert. Zumal die Atmosphäre teils etwas unheimlich war.

Nach Bo-Kap ging es für uns auch schon wieder zurück nach Observatory, wo wir bei den anderen SAGE Net-Freiwilligen übernachteten.


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