Urlauber | Vermieter | Über uns | Hilfe
  

Port Elizabeth

Geografische Lage
Kontinent:Afrika
Staat:Südafrika
Provinz:Ostkap
Distrikt:Nelson Mandela Bay
Daten & Fakten
Höhenlage:0-60 m ü. NN
Fläche:1845 km²
Küste:16 km
Einwohnerzahl:1244900
Gründungsjahr:1820
Flughafen:Port Elizabeth Airport

Molweni! Tachchen!

27. Oktober 2011 : | Geschrieben von

Sorry Guys, bin diese Woche mal etwas später dran als sonst.. Ich fühlte mich aber seit Sonntag nicht gut und konnte mich nicht wirklich fürs Schreiben begeistern, der „Drive“ kam einfach nicht.
Die Sache ist kurz erklärt:
Am Sonntag war ich um 7 Uhr morgens topfit. Im Gegensatz zu allen anderen und daher als Einzige in diesem Haushalt. Hab mich zufrieden mit der Welt mit Tee und Kippe raus in die Sonne gesetzt und fing an, den BAZ Bus-Tour Guide zu lesen. Irgendwann warn ja dann auch die Anderen wach, lesen war dann nicht mehr, aber eigentlich alles, was ich an diesem Tag gemacht habe (außer Klo), spielte sich draußen ab: Wir haben unseren Garten um- und schöngestaltet, Kaffee hier und da, schnacken hier und da und außerdem wurden wir zum Essen beim Nachbarn/unserem Vermieter eingeladen. Das Wetter war am Sonntag suuper: Knallblauer Himmer, ein toller angenehmer Wind und tolle Sonne. Aber nach 9 Stunden unter diesem super Himmel mit der super Sonne war ich braun, rot und matsch in der Birne. Mehr brauche ich dazu wahrscheinlich nichtg zu sagen. Außer vielleicht eines: Der Sonnenbrand nur eine leichte Rötung und war nach einem Tag wieder weg. Der Matsch im Kopp erst 3 Tage später…
Und daher eben die Unmöglichkeit, einen produktiven Schreibanfall vor Dienstag abend zu bekommen.
Und nun mal unter uns Hausfrauen: Wäsche waschen ist zwar vielleicht nicht die schönste Sacher der Welt, aber tragisch auch nicht wirklich.. Wäschehaufen: sortieren – rein in die Maschine – Waschmittel – Waschgang – START. Abwarten. Wenn fertig: raus aus der Maschine – möglicherweise in den Trockner, oder eben aufhängen. Abwarten. Wenn trocken: zusammenlegen – zurück in den Schrank – Fertig. Ok ok, manches Wäschestück mag es, gebügelt zu werden. Manche Person mag die Wäschestücke gebügelt. Geschmackssache. Wäre dann eben ein weiterer Schritt.
Da wir in in unserer WG keine Waschmaschine haben, läuft das etwas anders ab…
Wäschehaufen – same
Wäsche sortieren – same
Rein in die Maschine – nope!
-> Wasserkocher mit Wasser befüllen und starten. Derweil in riesen Bottich Waschmittel füllen. Abwarten (bis Wasser heiß genug). Wenn Wasser gewünschte Temperatur erreicht hat: rein damit in den Bottich zum Waschmittel – schön rühren und machen und tun, bis es schäumt. Wäsche rein da.

Waschtag

Waschtag


Wuscheln und rühren und gedöns, damit alles schön mit dem Waschmittelwasser durchweicht wird. Abwarten (gerne bis zu einer Stunde). Immer mal wieder am Bottich vorbeigehen und die Wäsche wissen lassen, dass man sie gerne sauber haben möchte – also wringen und tunken, massieren und bürsten – je nach Fleck und Schmutzigkeits-Grad… Wenn Wäsche dann also seinen Schmutz losgelassen hat: auswringen – Bottich leeren – mit frischen lauwarmen Wasser befüllen – Wäsche wieder rein da. Warum? Muss nun ausgewaschen werden. Also: wringen und tunken und schütteln und quetschen. Dann endlich auswringen, bis die Armmuskeln stop rufen. Wenn nix mehr tropft: auf die Wäscheleine. Abwarten. Zusammenlegen. Einräumen.

und da hängt sie dann, bis sie trocken ist

und da hängt sie dann, bis sie trocken ist


an der Gittertür trocknet die Wäsche auch sehr gut

an der Gittertür trocknet die Wäsche auch sehr gut

Bei gutem Wetter ist das Trocknen auch der dicksten und schwersten Klamotten in zwei Stunden erledigt. Die Kombination aus Sonne und Wind ist unschlagbar. So schnell und gut wie ein Trockner, in dem Sinne nur eben ein Solar-Trockner.
Bisher haben wir dieses Unternehmen Samstag vormittags gestartet. Zum Einen, weil wir frei haben und zum Anderen war bisher das Wetter dann auch immer super.
,Kleine Zusatzinfo: Wenn ich da von „wir“ rede, gilt das für uns Mädels, der Herr des Hauses sitzt während dessen im Garten, beobachtet – und bedauert uns vielleicht sogar ein wenig. Er hat nämlich den Master-Plan: Er gibt seine Wäsche werktags morgens vor der Arbeit bei einer Reinigung ab, um sie abends nach dem Feierabend dort gewaschen und gefaltet wieder in Empfang zu nehmen.
5 Kg kosten in so einer Laundry um die 4 Euro. Solche Laundry gibts überall. Meinerseits ist es mir aber lieber, meine Klamotten soweit mit der Hand zu waschen. In der Reinigung wird mit niedriger (30°C) gewaschen, aber knallheiß im Trockner getrocknet, so dass die Sachen danach eine Größe kleiner sind.
Bei zwei Hosen war mir das letzte Woche ganz recht. Ich weiß nicht genau, aber trotz meines monster mäßigen Erdnuss-Creme-Butter-Verzehres habe ich scheinbar etwas abgenommen. Ich find das so ganz gut, denn dann kann ich mir endlich ein großes Glas Erdnuss-Butter kaufen und nicht jede Woche ein neues kleines (!!!). Wenn jetzt jemand denkt, das wäre viel: Eine Tafel Schokolade täglich kommt noch dazu… Ich erwähne mal lieber nicht die Chips und all das Fleisch, was hier so meinen Teller füllt.
Aber ich nehme es sportlich. Grade Erdnuss-Butter ist doch voll der Sportler-Aufstrich, so viele Proteine, wie da drin stecken. Das nämlich wurde mir von meiner Mitbewohner erst klar dargelegt. „Gut,“ dachte ich mir „das passt, denn ich mache ja Sport. Oder so.“ Immerhin bin ich 4 Stunden am Tag mit den Kindern zusammen, spiele, meckere, motze rum, sorge dafür, dass nicht geschwätzt wird, kontrolliere Hausaufgaben, muss Matheaufgaben nachrechnen. Und dann spiele ich ja auch mit dem Hund im Garten im Büro vormittags.

Alles, was man so zum Waschen brauchen könnte: Waschmittel, mit und ohne Weichspüler, Soda und Gallseife

Alles, was man so zum Waschen brauchen könnte: Waschmittel, mit und ohne Weichspüler, Soda und Gallseife


Meine Damen, meine Herren, unter euch sind ja jede Menge Wäsche-Wascher. So stelle ich mir das zumindest vor. Hat jemand Tipps, wie man tricky Flecken rausbekommen kann?? Ich hab da quasi ein ganz offenes Ohr für!
Bisher kenne ich:
a. Öl geht mit Spüli raus
b. Kuli mit Haarspray
c. Blut bekommt man nur mit kaltem Wasser raus, Gallseife hilft da auch ganz gut.
Insgesamt ist Backpulver ein super Flecklöser, auch macht es weiße Wäsche schön weiß.
Leider fallen mir gerade keine anderen fiesen Flecken ein. Meine Mitbewohnerinnen und ich würden uns freuen, wenn wir noch mehr Flecken entfernen könnten. In diesem Sinne: Wer hat noch nicht?! Wer will nochmal?!


« »

6 Kommentare zu “Molweni! Tachchen!”

  1. Daniela schrieb am 31. Oktober 2011 um 10:28 Uhr:

    Danke schön für die links! hätte nich gedacht, wofür alkohol und buttermilch noch so gut sein kann! mit oxi produkten wird der markt hier auch ganz schön überschwemmt, aber manchmal gibt es eben günstigere und umwelt-schonendere methoden.. in den genannten webseiten wird man da fündig!


  2. Udo schrieb am 30. Oktober 2011 um 18:03 Uhr:

    Hey Danni,
    hab dir mal ein paar Links bereitgestellt zum Thema Fleckentfernung.
    Hab wieder alles gelesen und bin überzeugt, daß du alles im Griff hast!!!!
    Lg

    http://www.aus-der-ddr.de/artikel/spezielle_flecken_entfernen_mit_einfachsten_mitteln-aid_92.html

    http://www.frag-mutti.de/flecken

    http://www.waesche-waschen.de/tipps/tipps/

    Have a nice Time


  3. Christoph schrieb am 28. Oktober 2011 um 08:32 Uhr:

    also ich glaube ich würde mich auch für die Wäscherei entscheiden.

    mir fällt aber ein, wie das mit den Waschmaschinen in Nagasaki Japan war, erst konnte ich das kaum glauben. Dort gibt es zwar Waschmaschinen, auch mit großem Display und vielen Knöpfen zum programmieren, nur waschen tun die nicht. Werden von oben befüllt und waschen, man kann die während dem Betrieb aufmachen – und sieht dann wie die Wäsche im kalten! Wasser rumschwappt.
    Also dann auch das mit dem Wasserkocher, dazu noch zwei Töpfe auf die Herdplatten und jede Menge heißes Wasser dazukippen…
    Habe mich natürlich gefragt warum es keine „normalen“ Waschmaschinen gibt, ob das was mit historischer Entwicklung zu tun hat weil im Mittelalter natürlich alle Japaner nur in Seide rumgelaufen sind, und man die besser kalt wäschen… Nee, Erklärung, die ich bekam war: Wegen der Erdbeben! Naja, glaube das muss man nicht verstehen…


  4. Daniela schrieb am 28. Oktober 2011 um 08:12 Uhr:

    Gelle!
    Ist schon echt eine große Sache, sonst würde ich nicht darüber schreiben.
    Allerdings wurde mir von meinem Mitbewohner, der den Blog auch gelesen hat, zugetragen, dass es schon ein echt langweiliges Thema sei!
    Für nächse Woche werde ich mir mehr Mühe geben…


  5. Veronika Ederer schrieb am 28. Oktober 2011 um 07:49 Uhr:

    Hallo Daniela,

    habe zum ersten Mal Deinen Blog zugemailt bekommen und wollte mich nur mal schnell aus der herbstlichen Schweiz melden!
    Mit Wasch-Tipps kann ich leider nicht so gut dienen – in der Schweiz hat man meistens gar keine eigene Waschmaschine in der Wohnung sondern eine für die ganze Hausgemeinschaft. Da ich nur zwei weitere Parteien bei mir im Haus habe, läuft das ganz gut, aber eine Freundin von mir muss einfach am Mittwoch waschen, und wenn sie arbeiten muss, hat sie ein Problem.
    Ich hoffe sehr, dass es Dir gut geht! Ich werde in zwei Wochen in Frankfurt in Sindys Seminar einen Vortrag halten, und ich habe mir erlaubt, auch ein Foto aus unserem zweiten Seminar in Kriftel zu nehmen (bist also verewigt!). Schade, dass Du nicht dabei sein kannst, aber so wie Du schreibst, geniesst Du Deinen Aufenthalt schon sehr!
    Irgendwie ist es ziemlich merkwürdig, dass Herr Hahn dieses Seminar macht, die eine Hälfte ist reine Theorie! Wenn Sindy nicht dabei wäre, gäb’s überhaupt keinen Praxisbezug. Na, ich werde der Mannschaft mal ein paar Fotos um Ohren schlagen (so ca. 100…), damit sie sich vorstellen können, wie es in einem Klassenzimmer zugeht. Mittlerweile habe ich auch einige Projekte in der Schweiz, aber es läuft schleppend an. Naja, ich darf mich ja nicht beklagen, eine feste Stelle habe ich ja auch noch.
    Lass es Dir gut gehen, und ich hoffe, dass Du tolle Erfahrungen mitbringst! Ich freue mich auf ein Wiedersehen/-hören!
    Liebe Grüsse,
    Vroni


  6. Armin schrieb am 28. Oktober 2011 um 02:52 Uhr:

    Hi Daniela,
    so einen ausführlichen Bericht über’s Waschen habe ich noch nie gelesen 😉
    Liebe Grüße aus FFM!


Ein Kommentar hinterlassen:





Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.