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Port Elizabeth

Geografische Lage
Kontinent:Afrika
Staat:Südafrika
Provinz:Ostkap
Distrikt:Nelson Mandela Bay
Daten & Fakten
Höhenlage:0-60 m ü. NN
Fläche:1845 km²
Küste:16 km
Einwohnerzahl:1244900
Gründungsjahr:1820
Flughafen:Port Elizabeth Airport

Jannis Reisetipps – Entlang der Garden Route

3. Juni 2016 : | Geschrieben von

Masifunde Volunteer Jannis stellt euch heute seine Reisetipps und – JannisErfahrungen zur Verfuegung. Lest mehr!

Garden Route – Roadtrip

Die „Garden Route“ ist ein ca. 370 km langer Teil der „N2“ – der Nationalstraße an der Südküste Südafrikas – und erstreckt sich von Port Elizabeth über Mossel Bay bis kurz vor Kaptstadt. Bekannt als eine der schönsten Routen Südafrikas, bietet die Straße für alle Reisevorlieben und jeden Geldbeutel das Passende – ob Camping, Schlafsaal-Bett oder Luxus-Lodge.

Mein Name ist Jannis Jansen, ich wohne in Port Elizabeth, habe hier mein Abitur gemacht und arbeite zurzeit für Masifunde Learner Development in Walmer Township.

Reisen ist meine Leidenschaft, ob Botswana, Simbabwe, Limpopo oder ein Ausflug in einen nahegelegenen Nationalpark. Auf Reisen fühle ich mich wohl. Als im Dezember 2015 ein geplanter Trip von meinen zwei besten Freunden und mir nach Swaziland und Mozambique geplatzt war, haben wir uns spontan dazu entschieden die Garden Route runterzufahren. Ohne Buchen von Unterkünften einfach los und von Tag zu Tag sehen, wo man die Nacht verbringt.

 

Jeffreys Bay

Nachdem unser Auto bis oben hin mit Campingequipment, Proviant und Klamotten vollgepackt war, konnten wir endlich aufbrechen und unseren Roadtrip starten. Der erste Stopp war Jeffreys Bay – DIE Surfer-Hauptstadt Südafrikas und einer der Top 5 Surf-Orte der Welt. Dort angekommen, mussten wir uns um eine Unterkunft für die Nacht kümmern. Uns wurde das kleine Surferbackpacker „Crystal Cove“ ans Herz gelegt. Cristal Cove Backpackers ist auf jeden Fall kein durchschnittliches Hostel. Das Haus liegt nur wenige Schritte entfernt vom Strand.  Schöne, sehr gemütliche Räume bieten die perfekte Umgebung, um sich mit anderen Reisenden aus Malta, Italien oder Österreich über bereits erlebte Abenteuer auszutauschen. St Francis Bay Nachdem wir von Bacon- und Kaffeegeruch geweckt wurden, sprangen wir zur Erfrischung schnell ins Meer und fuhren dann weiter Richtung St Francis Bay. In der Hauptsaison – im Dezember und Januar – ist es hier ziemlich voll. Überall in dem kleinen Ort, der bekannt ist für Wassersport und sein Nachtleben, begegnet man Urlaubern, international sowie national.Auch fürs Wale- und Delfine-Beobachten ist St Francis Bay der ideale Ort, allerdings nur während der Walsaison und die ist von August bis Oktober. Rund 10 Kilometer südlich von St. Francis Bay liegt das Cape St. Francis mit seinem Seal Point Lighthouse. Diesen äußerst hübschen, sehr gut erhaltenen Leuchturm kann man sich angucken, wenn man mag. Wir hatten zugegeben andere Pläne St Francis zu besuchen – ein Klassentreffen. Wir haben den „Braai“ (Südafrikanisches Wort für Grill) angeschmissen und über die vergangen Jahre geredet… 

 

Tsitsikamma Village Dank des kleinen Taschenbuch „Coast to Coast“ – eine Art Backpackerkatalog, welches überall umsonst ausliegt, haben wir diesmal schon vor der Abreise unser nächstes Ziel ausfindig gemacht. Dijembe – Dijembe befindet sich im Tsitsikamma Village, ein Ort direkt vor den Toren des Tsitsikamma Nationalparks. Der Name Dijembe steht für „ein Kreis aus Freunden“ und genauso willkommen fühlt man sich in dieser Lodge auch. Dijembe ist so natürlich wie möglich gehalten, eine Hausziege grast über das Gelände, morgens gibt es selbstgemachte Pancakes (All You Can Eat) und auf dem Balkon steht ein selbstgebauter Whirlpool.Das Gemüse wird selbst angebaut und alles was man sonst so braucht, wie zum Beispiel Milch, wird vor Ort im Tsitsikamma Village gekauft. Wir haben uns zu dritt ein Safari-Zelt gemietet, drei Betten in einem Zelt, das umgeben von Bäumen mitten im Grünen steht. Dorthin gelangt man nur über eine Holztreppe – unglaublich gemütlich. Abends haben wir uns dann mit einigen anderen Reisende am Lagerfeuer versammelt, direkt daneben eine kleine Cocktailbar. Der Besitzer selber sowie jeder, der kann und will machte ein bisschen Musik. Es war einfach eine sehr angenehme und harmonische Atmosphäre. Und geschlafen habe ich dort so gut wie lange nicht mehr!

Jannis I

 


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Ein Kommentar zu “Jannis Reisetipps – Entlang der Garden Route”

  1. Peter schrieb am 27. Juni 2016 um 18:37 Uhr:

    Hallo Jannis,
    Vielen Dank für die Reisetipps. Land und Leute kennenlernen ist immer eine Reise wert. Globales Lernen lebt vom Perspektivenwechsel und dem Eintauchen in andere Lebenswelten.
    Viel Spass!
    LG,


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