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Port Elizabeth

Geografische Lage
Kontinent:Afrika
Staat:Südafrika
Provinz:Ostkap
Distrikt:Nelson Mandela Bay
Daten & Fakten
Höhenlage:0-60 m ü. NN
Fläche:1845 km²
Küste:16 km
Einwohnerzahl:1244900
Gründungsjahr:1820
Flughafen:Port Elizabeth Airport

Alle meine liebsten…

29. März 2012 : | Geschrieben von

…Nahrungsmittel. Die möchte ich euch jetzt mal vorstellen.

Gäbe es eine Top 10 – Liste, die es aber nicht gibt, aber sagen wir mal, es gäbe eine, dann wäre Folgendes gelistet.

1.Doritos Supreme Cheese
2.Braaiwors
3.Porrige
4.laktosefreier Gouda
5.Chicken
6.Catburry Schokolade
7.Erdnussbutter crunchy
8.Leberwurst
9.Pflaumen
10.Asia-Nudel-Suppe

Ja. So sähe sie aus. Und ja, so ziemlich davon ernähre ich mich. ABER, ich esse JEDEN Tag Obst und Gemüse: zum Mittagsessen stets eine Portion Gemüse mit manchmal Fisch, Fleisch, Brot, Nudeln oder Reis. Was grad da ist. Das koche ich mir immer im Büro, gegen zwölf Uhr mittags, da ich gegen halb zwei dann ins Center zu den Kids fahre, um den Homework Club abzuhalten. Meine Kollegen kennen das nun schon in und auswendig: Gegen Mittag riecht man, dass ich was koche, aber sie werden nicht müde, mir zu sagen, dass es gut riecht! 🙂 Ich verwende üblicherweise irgendeine Paste: eine marrokanische, eine mit Corry, Korma und anderes, was die Spar – Gourmet – Ecke so hergibt. Diese Pasten sind klasse und verhältnismäßig günstig und darüber hinaus machen sie mir das Kochen und mein Leben einfacher.
Ja und dann esse ich im und nach dem Homework Club Obst: Eine Banane, einen Apfel oder eine Birne und meistens eine Pflaume und eine Nektarine. Und die Kinder kennen das schon, leider werfen diese nicht so mit Komplimenten um sich, da bekomme ich eher sowas wie: „Warum muss du eigentlich immer essen?!“ zu hören… Hehe. Mich stört das aber nicht, denn es schmeckt mir und da die Racker so manches Mal die Energie aus mir saugen, ist das nur Recht so.

Abends Zuhause, nun, da läuft das dann leider nicht mehr so strukturiert ab. Es gibt Phasen, da esse ich – und ich sage es mit Stolz! – eine Tüte Doritos pro Abend. Oder einfach Brot mit am liebsten dieser Pfeffersalami aus Checkers (ist laktosefrei). Aber geht auch anders: Im Moment feiere ich, dass die Avocados wieder güstiger werden und daher: Tomate- Gurke- Avocado Salat mit Essig und Öl- Dressing. Dazu gibt’s auch mal ein Spiegelei. Und als Nachtisch: Ein Erdnussbutter-Brooooot. MH!

Ich mag Essen und ich mag essen. Beides:)

Jeder hat so seine Essensgewohnheiten:
Manch Einer isst langsam und bedächtig, à la 20 Bisse pro Gabelladung. Dann gibt es Jene, die abends nur „kalte Platte“ und wenig zu sich nehmen, weil sich’s dann besser schlafen lässt und’s nicht direkt auf die Hüften geht. Und es gibt welche, hallo hallo, die sich auch gerne spätabends noch mächtig was reinziehen, eben weil sich’s dann besser schlafen lässt. 🙂
Nun, weiterhin fällt mir zu Essen ein, dass die verschiedenen Länder und Kulturen so ihre eigenen Gerichte und Gewohnheiten haben, was Essen betrifft.


Vielleicht erinnert ihr Euch, ich schrieb bereits übers Einkaufen:
Reis, Haferflocken und Nudeln sind hier verhältnismäßig teuer. Es sind die Maisprodukte, die hier günstig sind.
Aus Deutschland kenn ich Porrige: Haferschleim hab ich es als Kind genannt. Also Milch aufgewärmt, Zucker und Haferflocken. Durchziehen lassen. Essen – yamm.

Hier habe ich mich in den letzten Wochen an Porrige mit Maismehl probiert: Samstag/Sonntag morgens, Küche, Daniela, Herd. Auf geht’s!

Man nehme:

Einen Kochtopf und fülle darein drei Becher Wasser. Man stelle dieses auf den Herd und erhitze es. Derweil nehme man den selben Becher, fülle ihn zur Hälfte mit Maismehl und mache ihn dann voll mit Wasser. Man rühre um. Wenn das Wasser im Topf kocht, eine ordentliche Prise Salz rein und dann den im Becher angerührten Maisbrei.
Deckel drauf und ohne mit der Wimper zu zucken 15 Minuten kochen lassen. Zwischendurch umrühren, Klümpchen dürfen natürlich keine drinne sein. Nach spätestens 20 Minuten ist der Brei dann auf jeden Fall fertig.

Man reiche dazu kräääääftig Zucker, und deluxe wird’s durch Erdnusscremebutter. Boah! Geil! Mit Marmelade schmeckts auch super. Hat was von Grießbrei, ist sämig und stopft.

Ähnlich wird Pap gemacht. Auch mit Maismehl, nur mit weniger Wasser. Reicht man zu Fleischgerichten. Gibt es übrigens auch bei KFC, anstatt des Kartoffelbreis gibt es hier Pap mit dieser leckeren Soße.

Und dann gibt es noch African Salat. Auch aus Maismehl, mit noch weniger Wasser zubereitet, also recht trocken, wird dann am Ende mit Sauermilch verührt. Suuper lecker!

Pap passt also gut zu Fleischgerichten. Ein Fleischgericht ist zum Beispiel Pot. Eintopf im Feuertopf zubereitet, so könnte man es beschreiben:
Feuerchen machen, gusseisernen Topf mit Gemüse und Fleisch gefüllt und ab aufs Feuer. Würzen, rühren, machen. Und nach 60 bis 90 Minuten schmeckt der Spaß richtig gut!
Hatten wir übrigens vor ein paar Tagen erst.
Der Topf kann riesig sein, aber nach einer halben Stunde ist das Ding dann trotzdem fast leer ^^

Bon appétit!

Erste Anlaufstelle - unser Spaza-Shop (bei uns um die Ecke, es gibt tausende!)

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Oooooh jaaaaa :)

Oooooh jaaaaa 🙂


Porrige! Mit Zucker (in der Mitte) und Erdbeer-Marmelade (am Rand zu sehen)

Porrige! Mit Zucker (in der Mitte) und Erdbeer-Marmelade (am Rand zu sehen)


Hach. Sehr lecker - Pot.

Hach. Sehr lecker - Pot.


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3 Kommentare zu “Alle meine liebsten…”

  1. Daniela schrieb am 11. April 2012 um 12:33 Uhr:

    Boaaaahhh, und ich stehe auf Fleischwurst. Aber lieber kalt..
    Dies ist eines der Dinge, die ich wohl noch ein paar Monate vermissen muss!


  2. Udo Köhler schrieb am 2. April 2012 um 14:00 Uhr:

    Bevor ich Hunger bekam, habe ich mir ein Stück Fleischwurst heiss gemacht und dann deinen Bericht gelesen. Natürlich mit Senf. Grins
    Der Pot sieht ja so aus, als wenn ich gekocht hätte. Lach Aber ich kann mir ohne Mühe vorstellen, dass das gut schmeckt.
    Bon appétit !


  3. Angie Arnold schrieb am 31. März 2012 um 03:35 Uhr:

    ich glaub ich werd hungrig…kann’s bis hierher riechen….welches ist nun Neu Mexico.


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